02/06/2026

Trier erleben – Geschichte zum Anfassen

von Liv R., 7D2 und Amelie F., 7D1
Liv und Amelie berichten von ihrer Reise in eine der ältesten Städte Deutschlands.

Die Latein-Klasse der Jahrgangsstufe 7 hat in der fünften Epoche eine Reise nach Trier gemacht. Die lang geplante Reise war sehr spannend und aufschlussreich. Sie dauerte vier Tage, und wir hatten alle Spaß.

Am Montag ging es früh los, um 7:30 Uhr waren wir schon auf dem Weg, die älteste Stadt Deutschlands zu erforschen!!! Um 16:15 Uhr waren wir dann da. Wir gingen sofort vom Bahnhof zur Porta Nigra, wo einer von uns sein Referat über dieses Tor hielt. Später sind wir dann zu unserer Unterkunft gegangen.

Am Dienstag standen viele Besichtigungen auf dem Plan. Als allererstes lernten wir unsere Stadtführerin kennen und liefen mit ihr etwas herum, bevor sie uns dann den Dom und die Konstantinbasilika zeigte, wo dann eine weitere Schülerin ein Referat hielt. Nach einer Mittagspause sind wir ins Rheinische Landesmuseum gegangen: Dort erzählte uns eine Mitschülerin etwas über den Goldschatz. Am Abend erwartete uns etwas ganz Besonderes: Wir durften einen Blick in die Grabstätte der Römer werfen. Wusstet ihr, dass die Römer ihre Toten nicht in der Stadt begraben durften?

An unserem letzten Tag besichtigten wir noch die verschiedenen Thermen und hörten zwei weitere Referate, wir waren im Dom und schauten am Abend noch ein Theaterstück über einen Gladiator an, bevor es für uns dann am Donnerstag wieder nach Salem zurück ging. Insgesamt war es eine spannende Erfahrung und ein unvergessliches Erlebnis.

Ungefähr alles, was man über die Konstantinbasilika wissen muss

Die Porta Nigra in Trier ist ein riesiges Stadttor aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Es hat drei Stockwerke und ist 30 Meter hoch. Aber wer hätte gedacht, dass man es bequem in die Konstantinbasilika hineinschieben könnte? Die Konstantinbasilika ist ein riesiges Gebäude. Sie war vor etwa 1700 Jahren eine Palastaula für den Kaiser. Danach wurde sie im Mittelalter zur Burg und ist jetzt eine prächtige Kirche. Bis zum Dach sind es 33 Meter, sie ist 27 Meter breit und 67 Meter lang. Als die Römer noch lebten, war sie schön bunt von innen und alles strahlte schön hell. 

Doch als wir da waren, war es nur leicht rötlich und grau, sie war aber trotzdem sehr schön. Die roten Steine, die sie damals nutzten, waren aus Ägypten und durften nur für den Kaiser benutzt werden. Der Thron des Kaisers stand am Ende des Saales, also mussten seine Besucher fast 70 Meter zu ihm laufen. Doch das ist nicht mal der schlimme Teil, denn seine Untertanen durften sich nicht mit dem Rücken zu ihm drehen, also mussten sie den ganzen langen Weg rückwärts laufen. 

All das haben wir bei unserer Römer-Exkursion in Trier erfahren.       

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