Erster Hackathon „Lovable × Salem“
Wie viel Kreativität in zwei Wochen steckt, zeigte sich beim Finale des ersten Salem-Hackathons „Lovable × Salem“. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus Mittel- und Oberstufe hatten sich auf das Abenteuer eingelassen, erstmals eigene digitale Produkte zu entwickeln – unterstützt von der KI-Plattform Lovable, mit der Web- und App-Prototypen auch ohne Programmierkenntnisse gebaut werden können. Als erste Schule Deutschlands hat Salem hierfür eine Pilotpartnerschaft mit Lovable gestartet und gemeinsam ein Format geschaffen, das digitale Bildung mit echter Produktentwicklung verbindet.
Die sieben besten Teams präsentierten ihre Projekte vor einer Jury aus Wirtschaft, Recht und Technologie. Mit klarem Alltagsbezug setzte sich in der Mittelstufe ein Duo mit einer App durch, die die Sportaktivitäten der Schule smart bündelt: Teams, Ergebnisse und Tabellen – alles auf einen Blick. In der Oberstufe überzeugte „S-Move“, ein Buchungssystem für den internatseigenen Fuhrpark. Besonders beeindruckte die Jury, dass das Tool bereits im Internatsalltag genutzt wird und damit einen direkten Mehrwert stiftet.
Projektleiter und Salem-Altschüler Patrik Birkle zeigte sich sichtlich bewegt von der Energie der Jugendlichen: „Was ihr in so kurzer Zeit geschaffen habt, ist außergewöhnlich. Viele haben zum ersten Mal ein digitales Produkt gebaut – und das auf einem Niveau, das man zeigen kann.“ Er betonte, wie entscheidend das Zusammenspiel von Schülerinnen und Schülern, engagierten Altschülerinnen und Altschülern sowie Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Schule war.
Der Hackathon knüpft an Salems Anspruch an, junge Menschen ganzheitlich zu befähigen – und Technologiekompetenz als Teil verantwortungsbewusster Bildung zu stärken. Lovable eröffnet dafür einen praxisnahen Zugang: Ideen werden direkt zu funktionierenden Prototypen, Teamarbeit wird zum Motor echter Innovation.
Zum Abschluss wurde deutlich: Der Hackathon hat spürbar Neugier geweckt und Mut gemacht, digitale Ideen auszuprobieren. Wie sich das Format künftig weiterentwickelt, wird sich zeigen – doch eines hat der Abend bereits bewiesen: In Salem steckt großes Potenzial für frische Impulse, kreatives Denken und digitale Gestaltungsfreude.











