Erweiterung des Duke of Edinburgh’s Programms – Erste Expedition geglückt

Mit voll bepackten Rucksäcken starteten alle vier Gruppen der ersten Expedition des Duke of Edinburgh’s Award auf Bronze-Niveau. Unsere Route durch die Wildnis hatten wir genau geplant. Auf uns sollten neun Stunden Fußmarsch bei sonnigem Wetter warten – so sah es zumindest am Anfang aus. Die ersten Stunden vergingen wie im Flug, denn wir hatten eine Menge Spaß und genossen die gemeinsamen Brotzeiten. Doch langsam zogen Gewitterwolken auf, es fing in Strömen an zu regnen. Zu spät bemerkten wir, dass unsere gemalte Route auf der Karte sich durch den Regen auflöste.

Zum Glück wussten wir noch, an welchen Kontrollpunkten wir die Lehrer treffen sollten. So konnten wir die Route rekonstruieren und gelangten schließlich an unser Ziel, den Spießhof im Deggenhausertal. Nun bauten wir die Zelte auf und kochten. Nach einer mehr oder weniger guten Nacht brachen wir wieder Richtung Schloss Salem auf. Zwar war unser Gepäck leichter geworden, doch unserer Schultern taten trotzdem weh. Deshalb verbrachten wir die letzte Pause am Schlosssee in Salem, um uns abzukühlen. Das war das perfekte Ende für unsere aufregende Expedition. Insgesamt war sie anstrengend, aber auch sehr schön. Wir sammelten viele neue Erfahrungen, waren eine tolles Team und hatten eine Menge Spaß. Um den Duke of Edinburgh Bronze Award zu erhalten, reicht aber eine Expedition nicht aus. Darüber hinaus muss sich jeder Teilnehmer bei einem ausgewählten Talent, etwa im künstlerischen oder handwerklichen Bereich, verbessern. Außerdem soll man seine Leistungen in einer Sportart steigern sowie ab Jahrgangsstufe 9 an einem Dienst wie Feuerwehr oder Nautik teilnehmen.


Hannes Dewender (8D1) und Aletheia Abordeoaei (8D2)