Erste Gehversuche in der Wissenschaft

„Beschützer der Erde“ ist ein gemeinsamer Wettbewerb des Deutschen Zentrums der Luft- und Raumfahrt sowie des Max-Planck-Institutes für Ornithologie in Radolfzell. Der Astronaut und Schirmherr des Wettbewerbs Alexander Gerst hatte von der Raumstation der ISS aus alle Schulen Deutschlands zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen. 13 Schülerinnen und Schüler der Schule Schloss Salem, die die Jahrgangsstufen 8 bis 10 besuchen, machten mit.

Die Aufgabe der teilnehmenden Gruppen war es, Ideen zu sammeln, um die Umwelt und speziell die Vogelwelt zu schützen und so die Artenvielfalt zu erhalten.
Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler eine der vier Kategorien (Gewässer, Wiesen und Felder, Stadt oder Wald) wählen. Die Arbeitsgruppe der Schule Schloss Salem entschied sich für die Kategorie Gewässer und stellte sich die Aufgabe „Mikroplastik in lokalen Gewässern“. Als Untersuchungsgebiet wählten sie die Salemer Aach, die in ihrem Flussverlauf auch durch das Schloss Salem fließt.


Für die Untersuchungen und die Ergebnisfindung wurden verschiedene Materialien zur Verfügung gestellt und die Jugendlichen konnten dafür Satellitendaten sowie die Daten der Animal Tracker App nutzen.

Mikroplastik wurde nicht gefunden (ist aber auch nicht leicht zu erkennen), dafür aber jede Menge anderen Müll. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die Aach auch chemisch und nahmen Kontakt zur Gemeinde auf, um anzuregen, an der Aach Mülleimer aufzustellen.

Die Arbeitsgruppe stellte anschließend in ihrem Podcast, ihre Vorgehensweise und die Ergebnisse ihre Untersuchungen dar.

Auch wenn die Arbeitsgruppe der Schule Schloss Salem den Wettbewerb nicht gewonnen hat, so hat sie doch viele Erkenntnisse zum Thema Umweltschutz erlangt.

 

Astrid Schweizer/Silke Stahl