Drei Tage lang Krabbeln und Surren

Wir, die Jahrgänge 5 und 6, erzählen gerne etwas über unser dreitägiges Naturprojekt „Insekten und Artenvielfalt“. Am ersten Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und gingen von Station zu Station. Wir lernten viel über Insekten und besonders über Wildbienen. Wir kennen jetzt den Körperbau der Insekten, dass sie sehr wichtig im Nahrungsnetz und als Blumenbestäuber sind, und wir haben einen eigenen Garten entworfen und gezeichnet, in dem sich Wildbienen wohlfühlen würden.

Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug zu Schloss Spetzgart. Dort stellten wir im Gewächshaus Samenbomben her, damit die Wildbienen mehr Nahrung haben. Uns wurde erklärt, wie man Honig macht. Außerdem konnten wir die Bienenstöcke ansehen und durften Nisthilfen für Wildbienen selbst bauen. Zwischendurch genossen wir ein Frühstück mit Dingen, die es nur mit Hilfe von Bestäubern gibt, sowie ein Frühstück mit Zutaten, die keine Bestäuber brauchen. Ratet mal, welches Frühstück leckerer war! Außerdem durften wir große Insekten anfassen, darunter Gespenstschrecken und Dornschrecken. Es gab auch fauchende Schaben und wandelnde Blätter!

Am letzten Tag bastelten wir Plakate über Insekten und Bienen und packten die Saatbomben und Nisthilfen schön ein, denn wir wollten sie am Elterntag verkaufen und das Geld der Heinz-Sielmann-Stiftung spenden. Angel und Will haben extra ein schönes Plakat über die Heinz-Sielmann-Stiftung gemacht. Das war ein tolles Naturprojekt!


Lisan Kuttler und Vasilisa Ogarkova, Klasse 5a