15.10.2019
Duke Gold: Alle überwinden ihre Grenzen
Die Abschluss-Expedition des Duke of Edinburgh’s Award führte in den Schwarzwald und stellte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor immer neue Herausforderungen.

„Wie lange dauerte Outward Bound in Jahrgang 9? Zehn Tage. Wie lange ist diese finale Duke-Gold-Expedition? Nur vier Tage. Ach, das ist ja kinderleicht!“ Mit diesem Gedanken starteten wir Anfang der 11. Jahrgangsstufe mit dem Duke-Gold-Programm. Duke ist allerdings nicht nur eine Wanderung. Man muss die zeitaufwändige Planung der Route, der Ernährung sowie der Materialien mit einbeziehen. Ohne diese Vorbereitung wäre die Abschluss-Exkursion im Schwarzwald gar nicht möglich. Um das Abzeichen Duke of Edingburgh’s Award auf Goldstufe zu erhalten, mussten wir uns außerdem bei außerschulischen Leistungen (Dienst, Aktivität und Talent) weiterentwickeln.

Keine Toilette, dafür eine Kuhherde

Wir planten also unsere Abschlussexpedition, doch vor Ort wurden wir mit unvorhergesehenen Problemen konfrontiert – zum Beispiel, wenn eine andere Gruppe sich denselben Hof zum Übernachten wählte und wir unsere gesamte Planung umstellen mussten. Oder wenn der gastgebende Bauer uns nicht erlaubte, seine Toilette zu benutzen. Unsere Erwartungen wurden nicht immer erfüllt. Manchmal nicht einmal unsere minimalsten. Doch dadurch wuchsen wir über uns hinaus. Auch das Überqueren eines Bachs anstatt das Kreuzen einer Kuhherde war eine Herausforderung, bei der wir zeigen konnten, dass wir Lösungen für auftauchende Probleme suchten. Wir gaben uns in riskanten Situationen gegenseitig die Hand und mussten die Tour als Team durchziehen. Zusammenfassend war Duke eine bereichernde Erfahrung, eine lustige Zeit mit Freunden und eine Gelegenheit, neue Interessen und Talente zu entdecken.

Isabel Paredes und Linhong Fei, Abi2

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Persönlichkeiten bilden.