12.05.2021
Duke of Edinburgh’s Award: Im Wald verirrt und doch viel gelernt
von Yiqing Chen, Abi1
Die erste Probe-Expedition auf Goldstufe fand dieses Jahr Ende März im waldigen Hinterland von Schloss Spetzgart statt.

Das Coronavirus konnte uns Salemer:innen nicht aufhalten: Am 21. und 22. März 2021 fand die erste Probe-Expedition des Duke of Edinburgh’s Award (DoE) auf Goldstufe für unseren Jahrgang statt. Bei DoE müssen die Teilnehmer:innen bei drei Probe- und einer Finalexpedition in kleinen Gruppen eine Route planen und sie dann allein bewältigen. Unsere Betreuer:innen schauen nur an bestimmten Check-Points nach dem Rechten. Wir kochen auch selbst unser Essen. Die Nacht vor der Wanderung verbrachten wir im Zelt auf dem Sportplatz von Schloss Spetzgart und liefen am nächsten Tag in neun Gruppen 20 Kilometer weit. Nach einer sehr kalten Nacht war das Wetter tagsüber zwar trocken, aber weiterhin kalt.

Mit Karte und Kompass durch den Wald

Ohne GPS, ohne Internet, nur ausgerüstet mit einer Karte und einem Kompass, verirrten meine Mitschüler:innen und ich uns in einem Wald und fanden erst nach einer Weile auf die geplante Route zurück. Da man durch Fehler lernt, glaube ich, dass wir alle in Zukunft ein besseres Gefühl für die Richtung haben werden. Obwohl das Zelt, die Schlafsäcke, Isomatten, Töpfe, Lebensmittel und Erste-Hilfe-Sets ziemlich schwer waren, bestand ich darauf, eine Kamera mitzunehmen. Die schöne Landschaft machte es sehr lohnenswert, sie auf Fotos festzuhalten. Diese spezielle Duke-Erfahrung lässt uns hilfsbereiter werden. Außerdem brachte uns die Wanderung durch Wald und Felder die Natur näher. Es war anstrengend, aber wir hatten auch sehr viel Spaß. Ich freue mich schon auf die nächste Expedition!

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Persönlichkeiten bilden.
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