Pressemitteilungen

09.12.2014

 

Salem schränkt Handy-Nutzung ein

Führendes deutsches Internat begegnet dem exzessiven Medienkonsum vieler Schüler

Die Pädagogen des Salemer Mittelstufen-Internats haben sich zu Beginn des laufenden Schuljahres darauf verständigt, die Nutzung von internetfähigen Geräten mit Bildschirm deutlich einzuschränken. SmartPhones, MP3-Player, Laptops und Tablet-PCs werden um 21.30 Uhr eingezogen. Während Laptops und Tablets den 13- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern zu Unterrichtsbeginn wieder zur Verfügung stehen, werden SmartPhones erst nach dem gemeinsamen Mittagessen um 14.15 Uhr wieder ausgegeben. Denn auch in Salem sollen die Schüler natürlich den Umgang mit den IT-Medien lernen.

 

Hintergrund dieser pädagogischen Entscheidung, die von vielen der rund 250 Schülerinnen und Schüler zunächst als dramatische Einschränkung ihres Rechtes auf Selbstbestimmung empfundenen wurde, war zum einen ihr in vielen Fällen exzessiver Medien-Konsum. Hinzu kam aus Sicht der Schulleitung besonders auch die permanente Möglichkeit des Zugriffs auf jugendgefährdende Internet-Inhalte. Salem-Leiter Bernd Westermeyer: „Wir konnten nicht länger zusehen, wie sehr diese Geräte unseren Schülern Zeit, Konzentration und Aufmerksamkeit stehlen.“ Nahezu einhellig unterstützt wird die so genannte "Handy"-Regel von der Elternschaft der Schule, die sich aus über 40 Nationen zusammensetzt.

 

Kontakt:

 

Dr. Hartmut Ferenschild

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

hartmut.ferenschild[at]schule-schloss-salem[dot]de

T:  +49 7553/919-333

 

 

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